Gästebuch
In unserem Gästebuch findest du interessante Beiträge rund um die Mauersegler.
Gerne bieten wir den Interessierten die Möglichkeit an, sich mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen. Gemachte Erfahrungen und gemeisterte Situationen im Umgang mit Mauerseglern für andere zugänglich zu machen.
Und vor allem: Zusammen die Freude an diesen Luftakrobaten teilen können!Aktuelles aus dem Nistkasten
Letzte Änderung: 01.08.2025
166 Einträge
Sehr geehrte Herr Holz, ich sehe auch im Nistkasten 1und 2 eine gewisse Stabilität. Die Wechsel beider Partner findet ohne Probleme statt. Im Nistkasten 1 wird noch Material zum Nestbau mitgebracht und umgehend eingesetzt .Es ist gut zu erkennen,wie das Nest in der Höhe wächst. Im Nistkasten 2 liegt das 3 Ei immer noch zwischen Nest und Rückwand. Ich glaube nicht ,daß dieses Ei noch erfolgreich schlüpfen wird. Ich lerne jeden Tag dazu. Lg Kathleen
Je nachdem, welches der ursprünglich drei im Kasten 2 gelegten Eier aus dem Nest geriet, könnte gegen Ende der kommenden Woche bereits der Schlupf beginnen.
Wie gut, dass das Brutgeschehen jetzt offenbar in geruhsameren Bahnen verläuft; oder hat jemand etwas Gegenteiliges mitbekommen?
Endlich sind auch in der von mir in Hamburg betreuten Ansiedelung die ersten Eier in die Nester geplumpst. Und: Tatsächlich sind alle neun Boxen, die bis zum Schluss der vorigen Saison von Paaren belegt waren, ebenso jetzt wieder paarweise belegt. Soweit erkennbar war diesmal keine Neuverpartnerung dazu notwendig, soll heißen: Alle, die zum Schluss der letzten Saison nach Afrika düsten, sind heil wieder zurück gekommen. Bei 18 Vögeln: eine statistische Besonderheit!
Jochen
Wie gut, dass das Brutgeschehen jetzt offenbar in geruhsameren Bahnen verläuft; oder hat jemand etwas Gegenteiliges mitbekommen?
Endlich sind auch in der von mir in Hamburg betreuten Ansiedelung die ersten Eier in die Nester geplumpst. Und: Tatsächlich sind alle neun Boxen, die bis zum Schluss der vorigen Saison von Paaren belegt waren, ebenso jetzt wieder paarweise belegt. Soweit erkennbar war diesmal keine Neuverpartnerung dazu notwendig, soll heißen: Alle, die zum Schluss der letzten Saison nach Afrika düsten, sind heil wieder zurück gekommen. Bei 18 Vögeln: eine statistische Besonderheit!
Jochen
@ Kathleen,
Sie haben mit Ihrer Verortung des "verlorenen Eies" im 2. Kasten für mich absolut ins Schwarze getroffen. (Auf die Grundlage meiner jetzt veränderten Beurteilung komme ich bei passender Gelegenheit zu sprechen.) Alle Achtung dafür!
Ein Dankeschön auch für Ihren Hinweis auf die von A. Mitschke (= ein mir seit Jahren verlässlicher Melder auf ornitho) mitgeteilte Riesenansammlung von Mauerseglern in Hamburgs Umgebung.
Bei allem Aufwand für meine eigenen Meldungen auf dem Portal hatte ich tatsächlich die Massenmeldung am 16. Mai übersehen.
Viel Freude Ihnen weiterhin am Mitbeobachten!
Jochen
Sie haben mit Ihrer Verortung des "verlorenen Eies" im 2. Kasten für mich absolut ins Schwarze getroffen. (Auf die Grundlage meiner jetzt veränderten Beurteilung komme ich bei passender Gelegenheit zu sprechen.) Alle Achtung dafür!
Ein Dankeschön auch für Ihren Hinweis auf die von A. Mitschke (= ein mir seit Jahren verlässlicher Melder auf ornitho) mitgeteilte Riesenansammlung von Mauerseglern in Hamburgs Umgebung.
Bei allem Aufwand für meine eigenen Meldungen auf dem Portal hatte ich tatsächlich die Massenmeldung am 16. Mai übersehen.
Viel Freude Ihnen weiterhin am Mitbeobachten!
Jochen
Natürlich war die Meldung vom 16.5.2026 🫣lg Kathleen
Sehr geehrter Herr Holz,ich glaube das 3 Ei liegt im NK 2 zwischen Netz und Rückwand der " Bruthöhle" .
Ich möchte mich bei Ihnen und bei Chusiapus bedanken. Die Einträge sind sehr hilfreich. Ich lerne immer mehr dazu.
Als ich am Sonntag gefrustet wieder nach HH kam (nur 13 Mauersegler in meiner alten Heimat gesehen) ,traute ich meinen Augen nicht. Auf der Internetseite Ornitho.de gab es am 16.5.2025 eine Meldung von 1500 MS!!!. Das sogenannte Mühlenberger Loch ,ein Wattgebiet in der Elbe ,war wohl Futterstation für durchziehende MS. Das hätte ich gern gesehen. Sie können sich vielleicht vorstellen, wie erfreut ich in die Woche gestartet bin.lg Kathleen 😊
Ich möchte mich bei Ihnen und bei Chusiapus bedanken. Die Einträge sind sehr hilfreich. Ich lerne immer mehr dazu.
Als ich am Sonntag gefrustet wieder nach HH kam (nur 13 Mauersegler in meiner alten Heimat gesehen) ,traute ich meinen Augen nicht. Auf der Internetseite Ornitho.de gab es am 16.5.2025 eine Meldung von 1500 MS!!!. Das sogenannte Mühlenberger Loch ,ein Wattgebiet in der Elbe ,war wohl Futterstation für durchziehende MS. Das hätte ich gern gesehen. Sie können sich vielleicht vorstellen, wie erfreut ich in die Woche gestartet bin.lg Kathleen 😊
So habe ich mich also neulich doch nicht getäuscht, als ich meinte, das dritte Ei im Kasten 2 außerhalb des Nests gesehen zu haben.
Jedenfalls liegen gerade zur Zeit (18. Mai um 15:20 h) tatsächlich nur zwei im gerade von beiden Brutpartnern freien Nest, und von dem dritten Ei ist auch sonst im Kasten nichts mehr zu sehen.
Das "verlorene" Ei müsste also zur Tür raustransportiert worden sein. (Ich habe so etwas schon mal unmittelbar mitbekommen, als ich gerade auf meinem Balkon unter dem Kasten stand und in dem Moment herauf sah, als einer von innen am Flugloch erschien, ein offenbar noch ganz frisches Ei im weit aufgesperrten Schnabel, und es mir direkt vor die Füße fallen ließ.)
Jochen
Jochen
Jedenfalls liegen gerade zur Zeit (18. Mai um 15:20 h) tatsächlich nur zwei im gerade von beiden Brutpartnern freien Nest, und von dem dritten Ei ist auch sonst im Kasten nichts mehr zu sehen.
Das "verlorene" Ei müsste also zur Tür raustransportiert worden sein. (Ich habe so etwas schon mal unmittelbar mitbekommen, als ich gerade auf meinem Balkon unter dem Kasten stand und in dem Moment herauf sah, als einer von innen am Flugloch erschien, ein offenbar noch ganz frisches Ei im weit aufgesperrten Schnabel, und es mir direkt vor die Füße fallen ließ.)
Jochen
Jochen
Gerade sind beide Nester nicht belegt. Mir scheint, dass in NK1 ebenfalls zwei Eier liegen.
@Jochen Holz Vielen Dank für die Beschreibungen. Finde, die Beobachtungen und Kommentare ergänzen sich gut! @Kathleen Viel Glück und gute Wünsche, dass bald noch mehr brutbereite Mauersegler ankommen. Oder dass sie sich besser zeigen, wenn es wieder etwas wärmer wird? Die Chusiapus-Beobachtungen stammen von einer Gemeinde am Zürichsee. Wir finden hier die Arbeit des Burgdorf-Mauersegler-Teams auch ganz toll. Dank den Live-Aufnahmen können auch wir uns vorstellen, was auch bei uns hinter den Mauern gerade vor sich geht. Das Tüpfchen auf dem i? Die spannenden Beobachtungen hier im Gästebuch passen perfekt dazu!
@ Chusiapus
Pardon! Lese jetzt erst deinen Eintrag von gestern, 10:44 h. Du hattest meine "Neuigkeit" (Abwehr des Brütenden) ja bereits treffend beschrieben!
Jochen
Pardon! Lese jetzt erst deinen Eintrag von gestern, 10:44 h. Du hattest meine "Neuigkeit" (Abwehr des Brütenden) ja bereits treffend beschrieben!
Jochen
@ Kathleen, dein Eintrag gestern um 21:17 h
Die diesjährige Ankunftssituation der Mauersegler hier in Norddeutschland zeigt sich – wohl Temperatur-bedingt – in der Tat im Vergleich zum Beispiel zu vorigem Jahr spärlicher, wenn wir von dem ausgehen, was uns beim Blick nach oben auffällt. Auch über der von mir in Hamburg betreuten Ansiedelung war sonst Mitte Mai oft schon reger Luftverkehr zu beobachten, der in diesem Jahr deutlich noch fehlt.
Das heißt aber nicht zwingend, dass "sie" in diesem Jahr zögerlicher zurückkehren, sondern deutet wohl eher darauf hin, dass sie bei den niedrigen Temperaturen ihre Nahrung spärlicher und nur an speziellen Orten erbeuten können, wo sie sich dann tagsüber aufhalten.
Jedenfalls steht die Anzahl derjenigen, die die Nacht in den Kästen über meinem Balkon zubringen, derjenigen an Vergleichtstagen des vergangenen Jahres in nichts nach und verzeichnet dagegen sogar einen leichten Anstieg.
@ Chusiapus
Eine Besonderheit, die ich noch nirgendwo mitbekommen habe, ist mir gestern beim Kampfgeschehen noch zusätzlich aufgefallen:
Wie in der Literatur beschrieben griff der Brutpartner in das Kampfgeschehen nicht ein. (Es heißt ja, dass jeweils nur Weibchen mit eindringenden Weibchen und Männchen mit eindringenden Männchen kämpfen.)
Aber es gab gestern eine kleine Abweichung davon: Wenn die verkrallten, wild um sich schlagenden Kampfhähne dem Nest, in dem der Brutpartner auf den Eiern hockte, zu nahe kamen, wehrte der brütende Vogel eine weitere Annäherung mit dem Schnabel ab, offenbar nicht ohne Erfolg.
Jochen
Die diesjährige Ankunftssituation der Mauersegler hier in Norddeutschland zeigt sich – wohl Temperatur-bedingt – in der Tat im Vergleich zum Beispiel zu vorigem Jahr spärlicher, wenn wir von dem ausgehen, was uns beim Blick nach oben auffällt. Auch über der von mir in Hamburg betreuten Ansiedelung war sonst Mitte Mai oft schon reger Luftverkehr zu beobachten, der in diesem Jahr deutlich noch fehlt.
Das heißt aber nicht zwingend, dass "sie" in diesem Jahr zögerlicher zurückkehren, sondern deutet wohl eher darauf hin, dass sie bei den niedrigen Temperaturen ihre Nahrung spärlicher und nur an speziellen Orten erbeuten können, wo sie sich dann tagsüber aufhalten.
Jedenfalls steht die Anzahl derjenigen, die die Nacht in den Kästen über meinem Balkon zubringen, derjenigen an Vergleichtstagen des vergangenen Jahres in nichts nach und verzeichnet dagegen sogar einen leichten Anstieg.
@ Chusiapus
Eine Besonderheit, die ich noch nirgendwo mitbekommen habe, ist mir gestern beim Kampfgeschehen noch zusätzlich aufgefallen:
Wie in der Literatur beschrieben griff der Brutpartner in das Kampfgeschehen nicht ein. (Es heißt ja, dass jeweils nur Weibchen mit eindringenden Weibchen und Männchen mit eindringenden Männchen kämpfen.)
Aber es gab gestern eine kleine Abweichung davon: Wenn die verkrallten, wild um sich schlagenden Kampfhähne dem Nest, in dem der Brutpartner auf den Eiern hockte, zu nahe kamen, wehrte der brütende Vogel eine weitere Annäherung mit dem Schnabel ab, offenbar nicht ohne Erfolg.
Jochen
Oh,ich sehe gerade, alle Mauersegler sind wieder zurück im NK 1 und NK 2.lg Kathleen
Sehr geehrte oder geehrter Chusiapus,ich nehme Bezug auf den heutigen Eintrag um 11.00 Uhr.Seit Donnerstag dieser Woche bin ich in Mecklenburg Vorpommern an der Ostsee. Meine Eltern brauchen alle 14 Tage Unterstützung im Alltag.Heute habe ich in Graal-Müritz 3!!! Mauersegler gezählt und in der Stadt Ribnitz Damgarten 10!!! Mauersegler. Das ist erschreckend wenig. Hoffentlich sind Sie mit der Kolonie in Burgdorf erfolgreich. Ich bewundere Ihre Arbeit .Lg Kathleen
@Jochen Holz: Danke für den Bericht. Das ist sehr eindrücklich.
Um kurz nach halb zwölf fiel die Entscheidung endlich:
Offensichtlich war es der Brutpartner, der es schaffte, den Eindringling aus der Box heraus zu befördern. Während der Schlussphase war es für mich nicht auszumachen, ob es sich dabei um ein Herausschieben oder -ziehen handelte.
Ein paar Momente sah es so aus, als würden sich die beiden derart ineinander verkrallt gemeinsam nach außen expedieren.
Für solchen Fall findet sich in der Literatur die Beschreibung eines für beide jähen Endes, wenn z. B. eine Katze in der Nähe ist, während beide – flugunfähig – zu Boden taumeln.
Aber in unserem Fall nichts davon: Der Sieger bleibt als Herr offenbar auch der Verkrallungs-Lage im Kasten, und das erste, was er – nach kurzen Aggressionsabfuhr-Aktionen macht: Er holt sich die Anerkennung vom Brutpartner ab, die er auch deutlich bereitwillig bekommt, was ihn für uns als "Angestammter" ausweist.
Jochen
Offensichtlich war es der Brutpartner, der es schaffte, den Eindringling aus der Box heraus zu befördern. Während der Schlussphase war es für mich nicht auszumachen, ob es sich dabei um ein Herausschieben oder -ziehen handelte.
Ein paar Momente sah es so aus, als würden sich die beiden derart ineinander verkrallt gemeinsam nach außen expedieren.
Für solchen Fall findet sich in der Literatur die Beschreibung eines für beide jähen Endes, wenn z. B. eine Katze in der Nähe ist, während beide – flugunfähig – zu Boden taumeln.
Aber in unserem Fall nichts davon: Der Sieger bleibt als Herr offenbar auch der Verkrallungs-Lage im Kasten, und das erste, was er – nach kurzen Aggressionsabfuhr-Aktionen macht: Er holt sich die Anerkennung vom Brutpartner ab, die er auch deutlich bereitwillig bekommt, was ihn für uns als "Angestammter" ausweist.
Jochen
Zurück am Bildschirm, ist nur noch der brütende Vogel im Nistkasten zu sehen. Konnte jemand vielleicht das Ende des Kampfes beobachten? Wie sind die beiden rausgekommen?
Sehe gerade, dass Kathleen den Kampf schon um 7.41 entdeckt hat. So geht das Ganze also schon seit über drei Stunden so und kann, ja eben gemäss Lehrbuch noch länger dauern. Gar nicht dran zu denken, bei uns wo aktuell immer wieder Nistplätze verloren gehen und der Druck auf die bestehenden gross ist, wenn vertriebene Vögel einen schon besetzten Platz beanspruchen.
Der Kampf dauert jetzt schon lange. Dachte zuerst auch, der brütende Vogel sei "seelenruhig"! Der folgt aber auch seinem Instinkt und wärmt und beschützt die Eier. Die ineinander verhakten Vögel rollten schon mehrmals direkt aufs Nest zu, die Eier waren teils offen zu sehen, weil der brütende Vogel sich selbst wehren musste. Es erscheint so als eine "Vergeudung" von Energie und Lebenskraft, besonders wenn man denkt, wie vorsichtig die Mauersegler die Situation zuerst ausspähen und warnen, bevor sie bei der Rückkehr z.B. Stare aus dem Nistplatz vertreiben. Hoffentlich dauert es nicht mehr lange.
In einer erneut äußerst wilden Kampfphase haben sich die Kontrahenten nun wüst mit ihren Flügeln um sich schlagend direkt dem Nest genähert, und es ist nur dem Zufall zu verdanken, dass beide Eier dabei im Nest blieben.
Wie das wohl ausgeht!?
Auf solche Spannung würde man ja wohl lieber verzichten.
Jochen
Wie das wohl ausgeht!?
Auf solche Spannung würde man ja wohl lieber verzichten.
Jochen
Um 08:38 findet, wenn ich die Situation richtig erkenne, eine äußerst vehemente Konkurrenten-Abwehr im ersten Kasten statt, während der Brutpartner, vermutlich das Weibchen, seelenruhig im Nest hockt. Wie aus dem Lehrbuch, das Spektakel!
Jochen
Jochen
Die beiden ineinander verhakten Vögel sind wieder vom Ausgangsloch weggerollt. Die Augen sind zum Schutz geschlossen. Einer pickt immer wieder gegen den Schnabel des andern. Der wehrt sich, dann liegen beide wieder still, mit leicht zitternden Flügeln. Hoffentlich übersteht es der Elternvogel (und der andere auch, aber bitte draussen)
Oje, ein Spir in Kasten 1 schläft, daneben zwei, die wohl schon länger in eineander verhakt sind. Einer pickt dem andern am Hals? Sie nähern sich dem Ausgang des Nistkastens. Traurig, hoffentlich überstehen es die beiden kämpfenden / erschöpften Vögel!
Im NK1 ein Eindringling, der heftigst bekämpft wird. Oje…
Moin aus HH, Familie Treffen im NK 1 oder Revier Kampf? Lg Kathleen
Eben gesehen:
Während das Ei im ersten Kasten auf das sicher morgen hinzu kommende zweite wartet und also auch noch nicht dauerhaft warm gehalten wird und entsprechend gegenwärtig zu sehen ist, hat das Paar im zweiten Kasten eines seiner drei Eier bereits – mit oder ohne Absicht – "aussortiert". Es liegt außerhalb des Nestrunds.
Jochen
Während das Ei im ersten Kasten auf das sicher morgen hinzu kommende zweite wartet und also auch noch nicht dauerhaft warm gehalten wird und entsprechend gegenwärtig zu sehen ist, hat das Paar im zweiten Kasten eines seiner drei Eier bereits – mit oder ohne Absicht – "aussortiert". Es liegt außerhalb des Nestrunds.
Jochen
Und nun liegt auch im NK1 ein Ei!
Au Backe, jetzt sind es schon 3 Eier im NK 2. Toll. Lg Kathleen
Ja, das zweite Ei im Nistkasten 2 ist da! So schön!
Wie gut, dass ihr, Kathleen und Ursula, den Legebeginn im zweiten Kasten gesehen und mitgeteilt habt! Ich habe das leider verpasst, und jetzt lässt sich das für mich ja erst mal nicht mehr nachholen, weil mindestens einer der Gesellen beharrlich auf dem Nest hockt.
Heute müsste ja wohl das zweite Ei hinzu gekommen sein, vielleicht gelingt ja doch jemandem von uns ein bestätigender Blick- – – !?
Jochen
Heute müsste ja wohl das zweite Ei hinzu gekommen sein, vielleicht gelingt ja doch jemandem von uns ein bestätigender Blick- – – !?
Jochen
Oh wie schön , ein Ei im Nistkasten 2 Ich freue mich und drücke die Daumen. Lg Kathleen aus HH
Auch meine Augen sind nicht mehr ganz taufrisch. Aber sehen sie nicht gerade eben im Kasten 2 ein Ei? Sieht fast so aus.
Auch wenn es gestern Abend auf den ersten Blick für meine nicht mehr so taufrischen Augen und bedingt durch die neue Kamera mit ihrer nicht ganz so günstigen Erfassung des Nests nicht so aussah: Inzwischen ist auch im ersten Kasten das Paar komplett und wir können jetzt gespannt und in freudiger Erwartung auf den Beginn des doppelten Familienglücks in den Kamerakästen hoffen und warten!
Jochen
Jochen
– – – und nun am Morgen um kurz vor 9 h noch eine Überraschung: Während im ersten Kasten immer noch ein Neuankömmling im Nest ruht, tummeln sich nun ZWEI im zweiten Kasten und scheinen sich bereits sehr einig zu sein.
Also offenbar alles (wieder) im Lot!
Jochen
Also offenbar alles (wieder) im Lot!
Jochen
Gestern Abend kehrte nur einer in den Kasten 2 zurück, und er und ich warteten vergeblich auf den Einflug des zweiten.
Eben um 04:00 h hatte sich daran nichts geändert, und der Gedanke, der mir dazu einfiel, bestätigte sich: Im ersten Kasten ist nämlich gegenwärtig ebenfalls einer auf dem Nest!
Ob der nun in den ersten oder zweiten Kasten "gehört", muss sich noch erweisen!
Jochen
Eben um 04:00 h hatte sich daran nichts geändert, und der Gedanke, der mir dazu einfiel, bestätigte sich: Im ersten Kasten ist nämlich gegenwärtig ebenfalls einer auf dem Nest!
Ob der nun in den ersten oder zweiten Kasten "gehört", muss sich noch erweisen!
Jochen
Nun sind es im zweiten Kamerakasten schon zwei, und wie das Miteinander aussieht, läuft zur Zeit – 11:45 h – noch die Wiedergewöhnungs-Phase ab, jedenfalls fremdelt man noch ein bisschen.
Aber wir kennen das ja: Das hat sich spätestens heute Abend bzw mrgen früh gegeben, und dann fehlen nur noch ein paar schöne Tage bis zum Gelegebeginn.
Wieder mal so richtig zum Freuen!
Jochen
Aber wir kennen das ja: Das hat sich spätestens heute Abend bzw mrgen früh gegeben, und dann fehlen nur noch ein paar schöne Tage bis zum Gelegebeginn.
Wieder mal so richtig zum Freuen!
Jochen
Was für eine schöne Überraschung! Ohne grosse Erwartungen die Nistkastenkameras angeklickt und siehe da: in Nr. 2 sitzt bereits jemand. Wie jedes Jahr ist die Spannung gross. Klappts mit dem Zusammenfinden der Partner? Wie viele Eier werden gelegt? Und wie viele Jungvögel starten letztendlich ins Leben? Ich bin sicher nicht die Einzige, die schon jetzt die Daumen für ein gutes Gelingen der Brutsaison 2026 drückt 🙂
Moin,Moin aus Hamburg. Gestern Abend habe ich den ersten Mauersegler in der Nesthöhle 2 gesehen . Ich drücken allen die Daumen,daß dieses Jahr auch ein gutes "Brautjahr" wird. Lg Kathleen
Im zweiten Nistkasten ist schon ein erster Sommergast zu sehen.
Nun geht's also wieder los mit dem spannenden Sommertheater.
Uns allen wünsche ich viel Freude am Beobachten!
Jochen
Nun geht's also wieder los mit dem spannenden Sommertheater.
Uns allen wünsche ich viel Freude am Beobachten!
Jochen
Willkommen! Um 22:00 h schläft im Burgdorfer Nest 2 ein Mauersegler friedlich.
P.S. Der Bericht vom Zürichsee, weil unsere Spire sonst gerne zeitgleich oder wenig später als die Burgdorfer eingetroffen sind. Vielleicht ist es bei den Burgdorfern heute Abend soweit? Jedenfalls: Viel Glück auch für diese Saison!
In Küsnacht sind die Mauersegler zurück: Den ersten Ausflug aus dem Nistplatz konnten wir heute um 9:15 h beobachten. Dem ausfliegenden Spir gesellte sich sofort ein zweiter zu, vermutlich der Partner, der den Nistplatz unmittelbar zuvor verlassen haben kann. Wenige Minuten später waren 5 Individuen bei der Jagd zu sehen. Die Freude über das Wiedersehen ist gross, wird aber zugleich von der Sorge wegen sich verschlechternden Bedingungen überschattet: Trotz Inventars gingen im Dorf in den letzten wenigen Jahren etliche Mauerseglerhäuser mitsamt ihren Kolonien verloren. Auch Grünflächen, über denen sie ihre Nahrung finden, sind in Gefahr. Der langjährige alte Stichtag für die Rückkehr war hier der 1. Mai. Dieses Jahr sind sie also früh, nach dem späten Ende der letzten Saison: Im Sommer 2025, mit zwei Hitzeperioden und einer intensiven, langen Regenphase im Juni, hatten manche Küsnachter Spire im August nochmals eine Brut begonnen. Ein gut beobachtetes Paar gab diese zuletzt vollkommen erschöpft auf. Tage später tauchte am Einflugloch ein fast verdusteter Jungvogel auf, den die Feuerwehr rettete. Am 15.9. trat der erstarkte Mauersegler dann von der Pflegestation in Rümlang aus seine erste Reise nach Afrika an.
Die ersten Mauersegler sind bereits wieder in Burgdorf eingetroffen.
In Küsnacht ZH gab es bis gestern noch Nistplätze, bei denen gefüttert wurde. Angesichts von Regen und bis weit in die Morgenstunden ausgedehntem Feurwerk zum 1. August ist im Moment nicht bekannt, wie der Stand ist. Dem Burgdorfer Nachwuchs viel Glück und seinen treuen BetreuerInnen vielen Dank!
NK1: Um 21.42 Uhr hat sich das buchstäbliche Nesthäckchen getraut und ist ausgeflogen. Die Altvögel scheinen den NK auch endgültig verlassen zu haben. Ebenso im NK2, wo letzte Nacht nur noch ein Altvogel übernachtet hatte und jetzt keiner mehr.
Schade, dass die Mauersegler-Zeit bei uns schon wieder vorbei ist.
Vielen Dank den Personen, welche diese spannenden Einblicke möglich gemacht haben.
Schade, dass die Mauersegler-Zeit bei uns schon wieder vorbei ist.
Vielen Dank den Personen, welche diese spannenden Einblicke möglich gemacht haben.
Das war's dann mit dieser Saison in den beiden Kamera-Kästen: Um kurz nach 21:30 h hat nun auch der letzte Youngster sich davon gemacht, und zurück blieb allein die leere Höhle.
Und wieder bleibt uns heimlichen Zuschauern die Mischung von Traurigsein über den Abschied und Glücksgefühl über Bruterfolg und darüber, die wunderbare Entwicklung miterlebt zu haben.
Mich persönlich wird das Aufwachsen eines Geleges allerdings noch einen ganzen Monat beschäftigen, vorausgesetzt, das Spätbrutpaar in einem meiner Kästen in Hamburg hält noch so lange durch mit der Versorgung seines jetzt gerade 10 Tage alten Zweiers, anstatt dem Trieb in den Süden nachzugeben. Aber so direkt wie im Burgdorfer Livestream erlebe ich das so oder so nicht, weil es hier keine Kamera gibt, die mich zuschauen lässt.
Ob wir wohl von den Burgdorfer Alten der beiden Kamerakästen noch den einen oder anderen vor die Linse bekommen? Momentan sieht's nicht danach aus.
Jochen
Und wieder bleibt uns heimlichen Zuschauern die Mischung von Traurigsein über den Abschied und Glücksgefühl über Bruterfolg und darüber, die wunderbare Entwicklung miterlebt zu haben.
Mich persönlich wird das Aufwachsen eines Geleges allerdings noch einen ganzen Monat beschäftigen, vorausgesetzt, das Spätbrutpaar in einem meiner Kästen in Hamburg hält noch so lange durch mit der Versorgung seines jetzt gerade 10 Tage alten Zweiers, anstatt dem Trieb in den Süden nachzugeben. Aber so direkt wie im Burgdorfer Livestream erlebe ich das so oder so nicht, weil es hier keine Kamera gibt, die mich zuschauen lässt.
Ob wir wohl von den Burgdorfer Alten der beiden Kamerakästen noch den einen oder anderen vor die Linse bekommen? Momentan sieht's nicht danach aus.
Jochen
Ich bin unglaublich erfreut, beeindruckt und mit großem Respekt Ihrer vielen Arbeit und Engagement Kathleen aus Hamburg
Ausgeflogen!!!Ebend gerade
Oh, ich glaube heute abend geht's noch hinaus .LG Kathleen
Stimmt, Ursula!
Ohne dir eine echte Antwort geben zu können hier ein paar Anmerkungen dazu:
Ich beobachte das auch – und z. T. sogar wesentlich extremer – in meinen Hamburger Kolonie-Kästen bei jedem Frühjahrsputz.
Dass die Menge mit der Anzahl der Küken zusammen hängt, läge eigentlich auf der Hand, erklärt aber nur einen Bruchteil.
Auch die Räumlichkeit der Höhle plus Anordnung des Fluglochs spielen ebenfalls eine nur marginale Rolle (durch die Bewegungsturbulenzen in der Box torpedieren flatternde Flügel auch trocken gewordenen Kot nach draußen, je näher die Flugloch-Unterkante dem Box-Boden ist. Besonders zur Zeit des gymnastischen Trainings der Jungvögel wird das wirksam). Genau wie auch der Zeit-/Stress-Faktor sicher nur einen Bruchteil des Unterschiedes erklärt(wenn z. B. wetterbedingt von den Elternvögeln sehr viel Zeit für die Nahrungsbeschaffung aufgewendet werden muss und wenig Zeit für Hausputz übrig bleibt).
Zu bedenken ist auch, dass die Elternvögel Verdauungsreste ihres Nachwuchses bekanntlich ja nicht nur aufnehmen, um sie nach draußen zu entsorgen, sondern zum Teil auch, um sie zu schlucken, besonders, wenn die Küken noch sehr jung sind (Stichwort "Resteverwertung").
Welche Gründe dazu führen, dass das mengenmäßig mal so und mal so gehandhabt wird und sich die Reste in manchen Aufzuchtboxen haufenweise ansammeln, ob da eventuell eine entsprechende genetische Bandbreite bei diesen Vögeln, die den Ornithologen als besonders anpassungsfähig gelten, gegeben ist und welche Bedeutung eine solche Bandbreite im Rahmen des survival of the fittest haben könnte, ist in der Tat interessant. Es bleibt also bei der Frage!
Jochen
Ohne dir eine echte Antwort geben zu können hier ein paar Anmerkungen dazu:
Ich beobachte das auch – und z. T. sogar wesentlich extremer – in meinen Hamburger Kolonie-Kästen bei jedem Frühjahrsputz.
Dass die Menge mit der Anzahl der Küken zusammen hängt, läge eigentlich auf der Hand, erklärt aber nur einen Bruchteil.
Auch die Räumlichkeit der Höhle plus Anordnung des Fluglochs spielen ebenfalls eine nur marginale Rolle (durch die Bewegungsturbulenzen in der Box torpedieren flatternde Flügel auch trocken gewordenen Kot nach draußen, je näher die Flugloch-Unterkante dem Box-Boden ist. Besonders zur Zeit des gymnastischen Trainings der Jungvögel wird das wirksam). Genau wie auch der Zeit-/Stress-Faktor sicher nur einen Bruchteil des Unterschiedes erklärt(wenn z. B. wetterbedingt von den Elternvögeln sehr viel Zeit für die Nahrungsbeschaffung aufgewendet werden muss und wenig Zeit für Hausputz übrig bleibt).
Zu bedenken ist auch, dass die Elternvögel Verdauungsreste ihres Nachwuchses bekanntlich ja nicht nur aufnehmen, um sie nach draußen zu entsorgen, sondern zum Teil auch, um sie zu schlucken, besonders, wenn die Küken noch sehr jung sind (Stichwort "Resteverwertung").
Welche Gründe dazu führen, dass das mengenmäßig mal so und mal so gehandhabt wird und sich die Reste in manchen Aufzuchtboxen haufenweise ansammeln, ob da eventuell eine entsprechende genetische Bandbreite bei diesen Vögeln, die den Ornithologen als besonders anpassungsfähig gelten, gegeben ist und welche Bedeutung eine solche Bandbreite im Rahmen des survival of the fittest haben könnte, ist in der Tat interessant. Es bleibt also bei der Frage!
Jochen
Bald sind auch die Jungen aus dem NK1 flügge und fliegen aus.
Es erfüllt mich mit Wehmut, wenn ich daran denke. Ich werde mich aber sicher auch freuen und die Daumen drücken, dass alles gut geht.
Es erfüllt mich mit Wehmut, wenn ich daran denke. Ich werde mich aber sicher auch freuen und die Daumen drücken, dass alles gut geht.
Auffallend ist der Mengenunterschied der Exkremente in den beiden Nistkästen. Warum wohl?






