Gästebuch
In unserem Gästebuch findest du interessante Beiträge rund um die Mauersegler.
Gerne bieten wir den Interessierten die Möglichkeit an, sich mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen. Gemachte Erfahrungen und gemeisterte Situationen im Umgang mit Mauerseglern für andere zugänglich zu machen.
Und vor allem: Zusammen die Freude an diesen Luftakrobaten teilen können!Aktuelles aus dem Nistkasten
Letzte Änderung: 01.08.2025
Stimmt, Ursula!
Ohne dir eine echte Antwort geben zu können hier ein paar Anmerkungen dazu:
Ich beobachte das auch – und z. T. sogar wesentlich extremer – in meinen Hamburger Kolonie-Kästen bei jedem Frühjahrsputz.
Dass die Menge mit der Anzahl der Küken zusammen hängt, läge eigentlich auf der Hand, erklärt aber nur einen Bruchteil.
Auch die Räumlichkeit der Höhle plus Anordnung des Fluglochs spielen ebenfalls eine nur marginale Rolle (durch die Bewegungsturbulenzen in der Box torpedieren flatternde Flügel auch trocken gewordenen Kot nach draußen, je näher die Flugloch-Unterkante dem Box-Boden ist. Besonders zur Zeit des gymnastischen Trainings der Jungvögel wird das wirksam). Genau wie auch der Zeit-/Stress-Faktor sicher nur einen Bruchteil des Unterschiedes erklärt(wenn z. B. wetterbedingt von den Elternvögeln sehr viel Zeit für die Nahrungsbeschaffung aufgewendet werden muss und wenig Zeit für Hausputz übrig bleibt).
Zu bedenken ist auch, dass die Elternvögel Verdauungsreste ihres Nachwuchses bekanntlich ja nicht nur aufnehmen, um sie nach draußen zu entsorgen, sondern zum Teil auch, um sie zu schlucken, besonders, wenn die Küken noch sehr jung sind (Stichwort "Resteverwertung").
Welche Gründe dazu führen, dass das mengenmäßig mal so und mal so gehandhabt wird und sich die Reste in manchen Aufzuchtboxen haufenweise ansammeln, ob da eventuell eine entsprechende genetische Bandbreite bei diesen Vögeln, die den Ornithologen als besonders anpassungsfähig gelten, gegeben ist und welche Bedeutung eine solche Bandbreite im Rahmen des survival of the fittest haben könnte, ist in der Tat interessant. Es bleibt also bei der Frage!
Jochen
Ohne dir eine echte Antwort geben zu können hier ein paar Anmerkungen dazu:
Ich beobachte das auch – und z. T. sogar wesentlich extremer – in meinen Hamburger Kolonie-Kästen bei jedem Frühjahrsputz.
Dass die Menge mit der Anzahl der Küken zusammen hängt, läge eigentlich auf der Hand, erklärt aber nur einen Bruchteil.
Auch die Räumlichkeit der Höhle plus Anordnung des Fluglochs spielen ebenfalls eine nur marginale Rolle (durch die Bewegungsturbulenzen in der Box torpedieren flatternde Flügel auch trocken gewordenen Kot nach draußen, je näher die Flugloch-Unterkante dem Box-Boden ist. Besonders zur Zeit des gymnastischen Trainings der Jungvögel wird das wirksam). Genau wie auch der Zeit-/Stress-Faktor sicher nur einen Bruchteil des Unterschiedes erklärt(wenn z. B. wetterbedingt von den Elternvögeln sehr viel Zeit für die Nahrungsbeschaffung aufgewendet werden muss und wenig Zeit für Hausputz übrig bleibt).
Zu bedenken ist auch, dass die Elternvögel Verdauungsreste ihres Nachwuchses bekanntlich ja nicht nur aufnehmen, um sie nach draußen zu entsorgen, sondern zum Teil auch, um sie zu schlucken, besonders, wenn die Küken noch sehr jung sind (Stichwort "Resteverwertung").
Welche Gründe dazu führen, dass das mengenmäßig mal so und mal so gehandhabt wird und sich die Reste in manchen Aufzuchtboxen haufenweise ansammeln, ob da eventuell eine entsprechende genetische Bandbreite bei diesen Vögeln, die den Ornithologen als besonders anpassungsfähig gelten, gegeben ist und welche Bedeutung eine solche Bandbreite im Rahmen des survival of the fittest haben könnte, ist in der Tat interessant. Es bleibt also bei der Frage!
Jochen






